Deutschland (2013)
Für Julia und Martin scheint in der abgelegenen Datsche eines Kollegen ein neuer Anfang möglich. Zögerlich versuchen sie, Normalität zu finden - doch eine Frage lässt Julia nicht los: Warum erhielt sie im Gefängniskrankenhaus die Nachricht, ihre Tochter sei am Tag der Geburt gestorben, während Martin von einem Tod sechs Tage später erfuhr? Die widersprüchlichen Angaben nähren Julias Überzeugung, dass Anna noch lebt. Als sie die Ärztin Dr. Maiwald wiedererkennt und Antworten fordert, schaltet sich Falk ein. Mit der Drohung einer psychiatrischen Einweisung will er sie zum Schweigen bringen - ein Eingreifen, das Julia in ihrem Verdacht nur bestärkt. Im Schockmoment reißt sie sich los, rennt auf die Straße und wird von einem Lkw erfasst.
Julia wird schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Martin muss mitansehen, wie die Ärzte vergeblich um ihr Leben kämpfen. Für Dunja ist die Nachricht vom Tod ihrer Tochter ein Zusammenbruch: Die beiden hatten sich im Streit getrennt, eine Versöhnung wird es nie geben. Auf der Beerdigung hält Martin eine erschütternde Rede, Dunja singt Julias Lieblingslied. Für einen Moment rücken auch Hans und Dunja wieder zusammen - doch alte Wunden brechen schnell erneut auf.
Während Falk um seine Karriere fürchtet, setzt er seine Frau weiter unter Druck: Die Fotos, die sie mit oppositionellen Kirchenkreisen zeigen, sollen ihr zum Verhängnis werden. Unter dem Vorwand, die Familie schützen zu müssen, zwingt er Vera, als Informantin für das MfS zu arbeiten. Gleichzeitig verkündet er eigenmächtig, die Adoption der kleinen Sonja durchzusetzen. Vera, übergangen und innerlich zerrissen, sucht Halt bei Robert und Nicole und schließt sich einer unangemeldeten Umwelt-Demonstration an. Als Stasi-Mitarbeiter sie bedrängen, entkommt sie nur knapp einer Festnahme.
Dunja stürzt nach Julias Tod in eine tiefe Krise, findet jedoch im letzten Moment die Kraft, gegen ihre Sucht anzukämpfen - unterstützt von Hans. Martin zieht sich indes in die Datsche zurück. In einem verzweifelten Akt zündet er Julias Dinge an - ein brennender Abschied von ihr und dem zerstörten Traum eines gemeinsamen Lebens.
Julia wird schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Martin muss mitansehen, wie die Ärzte vergeblich um ihr Leben kämpfen. Für Dunja ist die Nachricht vom Tod ihrer Tochter ein Zusammenbruch: Die beiden hatten sich im Streit getrennt, eine Versöhnung wird es nie geben. Auf der Beerdigung hält Martin eine erschütternde Rede, Dunja singt Julias Lieblingslied. Für einen Moment rücken auch Hans und Dunja wieder zusammen - doch alte Wunden brechen schnell erneut auf.
Während Falk um seine Karriere fürchtet, setzt er seine Frau weiter unter Druck: Die Fotos, die sie mit oppositionellen Kirchenkreisen zeigen, sollen ihr zum Verhängnis werden. Unter dem Vorwand, die Familie schützen zu müssen, zwingt er Vera, als Informantin für das MfS zu arbeiten. Gleichzeitig verkündet er eigenmächtig, die Adoption der kleinen Sonja durchzusetzen. Vera, übergangen und innerlich zerrissen, sucht Halt bei Robert und Nicole und schließt sich einer unangemeldeten Umwelt-Demonstration an. Als Stasi-Mitarbeiter sie bedrängen, entkommt sie nur knapp einer Festnahme.
Dunja stürzt nach Julias Tod in eine tiefe Krise, findet jedoch im letzten Moment die Kraft, gegen ihre Sucht anzukämpfen - unterstützt von Hans. Martin zieht sich indes in die Datsche zurück. In einem verzweifelten Akt zündet er Julias Dinge an - ein brennender Abschied von ihr und dem zerstörten Traum eines gemeinsamen Lebens.
Hintergrundinformationen: Vorlage: nach einer Idee von Annette Hess
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