POV - Deine Geschichte zählt, Musik machen · Nur was für Reiche?

Sendezeit: 20:40 - 21:00, 16.08.2026
Genre: Kindersendung, Episode 19
  • Hörfilm, Sendung mit akustischer Bildbeschreibung
  • Untertitel für die Sendung verfügbar
  • Produzent: We Are Era, Kanakfilm Berlin im Auftrag des WDR
  • Reporter: Helena Clear, Kiara Jade, Noel Dederichs, Valentin Wilczek
(2026) Musik machen - Nur was für Reiche?
Der 17-jährige José spielt Posaune in einem Orchester in Prohlis, einem Randbezirk Dresdens. Das Kinder- und Jugendorchester von Musaik ermöglicht Jugendlichen kostenlosen Musikunterricht. Dank des Programms kann José seinem großen Traum, Musiker zu werden, ein Stück näherkommen.
Immer weniger Kinder in Deutschland spielen ein Instrument, immer mehr wird der Zugang zur Musik zur Geldfrage. Durch gemeinsames Musizieren werden in Dresden Prohlis Brücken gebaut - über Herkunft, Sprache und Milieu hinweg.
POV-Host Kiara begleitet José zum großen Orchester-Auftritt, auf den er monatelang hingearbeitet hat: über 300 beteiligte Kinder und Jugendliche, mehrere 100 Menschen im Publikum, mittendrin sein stolzer Papa. Der Film zeigt, welche Freude Musizieren bedeuten kann und warum das förderungswürdig ist.
Hintergrundinformationen: Mit "POV - Deine Geschichte zählt" startet ein neues wöchentliches Reportageformat, das gesellschaftspolitische Themen aus der Perspektive junger Menschen erzählt. POV steht für "Point of View", und genau darum geht es: Wir erzählen Geschichten aus der Sicht junger Menschen - persönlich, nah dran und so, wie sie selbst Dinge erleben und fühlen. Das Format richtet sich insbesondere an Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren und verbindet dokumentarische Elemente mit der persönlichen, unmittelbaren Ästhetik eines Vlogs. Ab dem 18. April 2026 erscheint jeden Samstagmorgen eine neue zehnminütige Folge im Ersten, in der ARD-Mediathek und auf YouTube. Die Hosts Kiara Jade, Noel Dederichs, Helena Clear und Valentin Wilczek begegnen spannenden jungen Menschen, die Mut machen und Lösungen für persönliche oder auch gesellschaftliche Probleme finden. Die Erzählweise orientiert sich an den Prinzipien des konstruktiven Journalismus: Statt Defizite zu betonen, konzentriert sich das Format auf Lösungsansätze, Perspektivwechsel und inspirierende Ideen. Visuell setzt POV auf eine Mischung aus Selfie-Sequenzen, Handkamera-Momenten und beobachtenden dokumentarischen Bildern. So entsteht ein direkter, glaubwürdiger Stil, der Nähe herstellt und die Zielgruppe ernst nimmt. POV möchte Jugendlichen eine Stimme geben und Themen zugänglich machen, die sie unmittelbar betreffen. Die Reihe versteht sich als Angebot, das zum Mitdenken anregt, Orientierung bietet und gleichzeitig ermutigt. Der Fokus liegt darauf zu zeigen, was möglich ist: welche Ideen, Initiativen oder Perspektiven bereits existieren und wie junge Menschen selbst etwas bewegen können. POV ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD

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